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An Eurydike
Musik für Streichquartett
[ 1981 ]


1. Klage
2. Nacht
3. Erinnerung



Konzert für Orchester
 

 

 
   
 

Entstanden während der Wiener Studienjahre stellt dieses Stück meine erste Auseinandersetzung mit der Formation des Streichquartetts dar. 1983 stellte ich eine Fassung für Streichorchester her.

Die einzelnen Sätze sind trotz ihrer programmatischen Titel primär als Stimmungsmusik anzusehen; der zweite Satz wurde als Kern des Werkes unmittelbar durch den Stoff der Orpheussage angeregt.

Ausgangspunkt der Gestaltung war die Deutung des mythologischen Geschehens als »Traum«: Ein erster Abschnitt schildert die Unterwelt als Symbol des Schlafes, als Sphäre des Unterbewußtseins, in der uns vertraute Personen schattenhaft, aber nicht körperlich präsent erscheinen.

 
 

kompositionen
noten
presse

   
  An Eurydike
Musik für Streichquartett

1. Klage
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2. Nacht
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3. Erinnerung
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Die Begegnung Orpheus' mit der Toten und der Wunsch, Eurydike wiederzusehen, also auch physisch wahrzunehmen, führen zur Erkenntnis der Realität, dem Erwachen aus der Phantesievorstellung. Nach einer kurzen Klage versinkt die Traumgestalt wieder ins Reich der »Nacht«. Orpheus bleibt die »Erinnerung«.