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Der Betrachter/Zuhörer kann ja in Gedanken
»vollenden«. Die »Hand Gottes« hat etwas
in Gang gesetzt, nichts Fertiges jedenfalls, und wir bemühen
uns, nach »Vollendung« strebend, um Zuversicht.
Die Assoziation zum Bach-Choral »Was Gott thut, das ist wohlgethan«
ergab sich für mich aus der meditativen Betrachtung; distanziert
allerdings — mit einem Fragezeichen versehen.
Bei der Musik zur Kathedrale standen, mehr als bei den anderen Stücken,
formale Überlegungen im Mittelpunkt: Das Bild der zwei gleichen
Hände, die einander durch Ähnlichkeit ergänzen und
so Verschiedenheit mit Gleichheit verbinden, ging auf in Gestalt
eines zweistimmigen Umkehrungskanons.
Wichtig für mich war hier der optische Eindruck der Skulptur:
Das Bild der Finger, die, durchlässig, etwas zu halten versuchen,
schlug um in ein Netz von Tönen, in komplementärer Rhythmik
und mit leicht minimalistischem Einschlag.
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