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Im erste Satz spielen die FlötistInnen »wie
aus einem Mund«: ein einziges synchrones Unisono, harmonisch
schillernd, rhythmisch vertrackt. Danach ein zartes, etwas zerbrechliches
Stimmungsbild, in welchem sich das Ensemble in zwei Träger
beweglicher Tongruppen teilt. Gegenstück zum ersten Satz bildet
der Rahmen des letzten Stückes: dort bewegen sich die Instrumente
gezielt nebeneinander und produzieren so wandernde Klangballen,
durch die einzelne Zacken und Kanten aufblitzen. Diese ametrische
und auf Klangverformung zielende Schreibweise versteht sich mit
einer heiteren, unbefangenen Spielfreude als durchaus vereinbar,
durch welche sich der Mittelteil plastisch abhebt. Hierin zeigt
sich die Absicht des Komponisten, die er auch in anderen Werken
immer wieder verfolgt: die Vielfalt unterschiedlicher, mitunter
widersprüchlich scheinender zeitgenössischer Techniken
und Klangmittel für einige Momente einzufangen und zu nutzen.
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