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Diesem liegt die Absicht zugrunde, durch Einbeziehung
von rhythmischen und melodischen Modellen, die im allgemeinen weder
mit alter Musik noch mit dem »noblen« Charakter der
viola d'amore in Verbindung gebracht werden (etwa Jazzfloskeln u.ä.)
dem Instrument einen neuartigen, originellen Ausdruck abzugewinnen
und es auf diese Weise zu aktualisieren. Ähnlich verhält
es sich mit der Singstimme, der — wie schon im ersten Stück
— dadaistische Silben zugeordnet sind, welche der instrumentalen
Führung des Gesangsparts verdeutlichen. Scheinbar spontan gelangen
die Solistinnen zu einem heiter-beschwingten, manchmal improvisatorisch
anmutenden Zusammenspiel.
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