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Diese Form hat hier zu einer ganz bestimmten musikalischen
Gestalt geführt. Indem die Stimmen immer »hintereinander
herlaufen«, ergibt sich Asynchronität gewissermaßen
von selbst, es sei denn, synchrone Ereignisse werden von vornherein
geplant und konsequent auf- und wieder abgebaut. Dies war dann Reiz
und Herausforderung gleichermaßen, die Form des Kanons streng
anzuwenden und gleichzeitig zu »überlisten«. Das
Ergebnis ist ein Stück, in dem es keine abrupten Kontraste
gibt, sondern in dem sich »Gravitationszentren« gebildet
haben, um die die Musik »rotiert«, Zentren, die sich
langsam auf- und dann ebenso wieder abbauen. Der Charakter der Musik,
in der Kontinuität eine gewisse Rolle spielt, hat durchaus
auch etwas Minimalistisches an sich.
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