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Ich empfinde eine Scheu,
diese musikalische Sprache verbal zu beschreiben (wen es genau interessiert,
der kann gerne von mir CDs erhalten!). Lieber verweise ich auf einige
jener großen Komponisten unseres Jahrhunderts, deren Werke
mich seit meiner Studienzeit faszinieren und deren »Einfluß«
ich mich nach wie vor ohne Scheu aussetze: A. Berg und B. Bartók,
weil sie in ihrer Musik so unvergleichlich Emotionalität durch
konstruktive Verfahren verwirklicht haben, O. Messiæn
mit seiner betörenden Klangschönheit (diese ebenso konstruktiv
gebildet!), F. Martin, weil er mit seiner oft latenten Tonalität
subtile Zwischentöne zum Klingen bringt, G. Ligeti, in
dessen jüngeren Werken eine faszinierend bunte Vielfalt an
Ausdrucksmitteln ertönt, und neben vielen anderen mehr nicht
zuletzt das Vienna Art Orchestra mit Mathias Rüegg, die immer
wieder überwältigend beweisen, wie man zeitgenössische
Musik jenseits verkrampfter stilistischer Eingrenzung »an
den Mann bringen« kann.
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