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Grundlagenforschung war
vonnöten: Lichtfuss ging – ein außerordentlich
strapaziöses und doch lohnendes Unterfangen – der Biographie
der Librettisten nach, verglich Fassungen, ließ sich auf die
Aufführungsgeschichte ein, sichtete Rezensionen.
Das Stadium, in dem sich die Operette damals befand, war ein prekäres:
Es ist nicht mehr die Zeit der »goldenen« Operette,
auch das Silber wirkt schon fleckig, und doch gab es noch große
Erfolge, und so verfügen wir nur über wenig Material,
das so viel Aufschluss darüber gibt, wie die Konkursmasse der
Donaumonarchie mental verwertet und verwaltet wurde.
Die Operette konservierte nach außen hin den Zauber der Montur
und das, was sie für den Charme des Vielvölkerstaates
hielt; sie konnte auch ins Exotische mutieren oder sich als Staatskunst
offizieller Weihen versichern, und dass sie sich zum Tragischen
verstieg, war ihre Tragödie.
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